„in simplicity there is beauty“ (anonymous german philosopher, just now)

SEHR GUT 😀 http://simpleliving.de/ersteschritte.html

Erste Schritte

Wir laden ein zu zwei grundlegenden Experimenten:

1. Eine Woche ohne Einkaufen!

kamelDieses Experiment erfordert ein wenig Vorbereitung:

Kaufen Sie die Lebensmittel usw. ein, die Sie (und Ihre Familie) voraussichtlich für genau eine Woche benötigen. Tanken Sie Ihr Fahrzeug ein letztes Mal auf. Bis auf die allernotwendigsten Frischeartikel sollten Sie vollkommen auf das Einkaufen (auch internet/Telefon!) verzichten, in Ihrem Kühlschrank lässt sich für eine Woche so manches lagern. Sollten Sie während der Woche bemerken, daß Sie etwas vergessen haben, schreiben Sie diese(n) Artikel auf – aber kaufen Sie ihn nicht! Versuchen Sie vielmehr, diesen Artikel mit Phantasie zu ersetzen. So, jetzt freuen Sie sich auf

  • viel mehr Zeit durch das Entfallen des Einkaufens
  • echtes gespartes Geld
  • ein neues Selbstbewußtsein, auch mit diesen Situationen fertig werden zu können
  • und und und

Bitte schreiben Sie nach dieser Woche Folgendes auf:

  • Wie hat es funktioniert?
  • welche positiven / negativen Erfahrungen habe ich/wir gemacht?
  • Welche von den Dingen, die ich als fehlend aufgeschrieben habe, waren wirklich nötig?
  • Welchen Einfluß auf meine Umwelt hatte dieses Verhalten zur Folge?
  • Was habe ich mit der gewonnenen Zeit angefangen?

Wir garantieren interessante Entdeckungen und so manche positive Überraschungen! Auf jeden Fall aber wird das Interesse am Simple-Living-Konzept steigen (und Geld wird auch gespart)!

 

2. Auf dem Weg zum Lebenssinn

Die nachfolgende Übung kann dazu beitragen, sich über den Sinn der eigenen Existenz klar zu werden. Es geht nicht so sehr um den großen, über allem stehenden Lebenssinn, der sich schwer und möglicherweise erst im Nachhinein erschließen lässt. Aber warum tue ich dieses oder jenes? Warum bin ich z.B. Vater, warum Industriekaufmann, warum in einer Kirche? Für diese Teilaspekte lässt sich möglicherweise viel eher etwas zum Thema „Sinn“ herausfinden. Auch wenn es schwerfällt, bleiben Sie dran!

Als Methode dient hier die berühmte „Grabrede“. Im ersten Augenblick hört es sich makaber an, aber stellen Sie sich vor, Ihr bester Freund, ein Arbeitskollege, ein Familienmitglied, ein Vereinsmitglied und (nicht oder!) ein Gemeinde- oder Kirchenmitglied halten nacheinander eine kurze Ansprache über den Verstorbenen (Ihnen!). Und wie das bei Grabreden so üblich ist, wird ausschließlich das Positive gesehen, Kritik interessiert hier nicht. Die kurzen Ansprachen beschränken sich auf Ihre guten Eigenschaften, Ihre Verdienste und die gelungenen Aspekte Ihres Lebens und das ist auch völlig in Ordnung so. Es darf sogar übertrieben werden. Je schillernder, detaillierter und visionärer die Darstellung ist, desto besser. Halten Sie schriftlich aber nicht mehr als eine halbe DIN-A4-Seite fest und betrachten Sie Ihr Werk nach Abschluß aus einer gewissen Distanz. Lässt sich hier so etwas wie ein Lebenssinn in den einzelnen Rollen entdecken? Dieser Weg führt etwas verschlungen möglicherweise zu klaren Erkenntnissen, was bei Ihnen wirklich im Zentrum steht.

Natürlich wäre es zu einfach, die Beantwortung der Lebenssinnfrage auf diesen einen Punkt, auf diese eine Technik zu beschränken. Die verschiedenen vortragenden Personen stellen in ihren Rollen aber schon einige Teilaspekte eines Lebens dar, z.B. Freunde, Arbeitsplatz, Familie, Gemeinde, Verein. Es ist einfacher, für diese Teil-Aspekte sozusagen Teil-Sinne herauszufinden, bevor man sich dem ganz großen Lebensentwurf widmet. Man sollte bedenken, dass hier auch nur Augenblicke festgehalten werden. Aber diese Übungen sind so einfach, dass man sie regelmäßig wiederholt und auch wiederholen sollte. Mit der Zeit wird man so sein eigener Lebenssinn-Experte.

Weiter geht es mit Geld oder Leben

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