Die Stichwörter sind: Fachinformatiker Externenprüfung IHK

und beziehen sich auf in der IT-Branche tätige Personen (Minimum 4,5 Jahre einschlägige Tätigkeit… Müll runter bringen bei Microsoft gilt nicht) welche diese Prüfung ablegen können und sich dann Fach-Informatiker schimpfen dürfen.

Ja Zettel sind wichtig in Deutschland.

http://www.frankfurt-main.ihk.de/berufsbildung/ausbildung/pruefung/externenpruefung/

Zulassung im Sonderfall (Externen-Prüfung)

Nicht nur Auszubildende, sondern auch andere Personen werden laut Berufsbildungsgesetz zur Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zugelassen, wenn sie nachweisen können, dass sie über die entsprechende Berufserfahrung verfügen. Ausbildungszeiten in anderen Ausbildungsberufen, ausländische Bildungsabschlüsse sowie Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland werden berücksichtigt. Die erforderliche Mindestzeit bei dreijährigen Ausbildungsberufen beträgt 4,5 Jahre Berufspraxis, bei zweijährigen Ausbildungsberufen 3 Jahre.
Soldaten und Soldatinnen werden ebenfalls zugelassen, wenn das Bundesministerium der Verteidigung oder eine von ihm bestimmte Stelle bescheinigt, dass die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, die eine Zulassung rechtfertigen, erworben wurden.
Ein Prüfungsvorbereitungskurs ist in jedem Fall sinnvoll. Im Folgenden finden Sie eine Liste der Bildungsträger, die solche Kurse anbieten.
Aufgrund der individuellen Voraussetzungen der Bewerber ist die Zulassung zur Abschlussprüfung grundsätzlich eine Einzelfallentscheidung. Wenn die erforderlichen Unterlagen (Lebenslauf und Zeugnisse über die Berufserfahrung) eingereicht werden, sind wir gerne bereit zu prüfen, ob die Zulassungsvoraussetzungen vorliegen.
Weitere Auskünfte erteilen Ihnen:
Christoph Koch (kaufmännische Ausbildungsberufe)
Robert Röder (industriell-technische Ausbildungsberufe, IT-Berufe)

So wie es aussieht sind Fachinformatiker neben studierten Informatikern und ÜBERHAUPT ALLE MINT-ABSOLVENTEN nach wie vor gefragt wie nie.

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Die Wirtschaft stöhnt es gibt zu wenig Fachkräfte und die Jungen und Mädchen stöhnen über die enormen Anforderungen die ein Studium (in den ersten Semestern wird ABSICHTLICH ausgesiebt) an Sie stellt. (Abbrecherquoten 50% 28% hören GANZ mit dem Studieren auf)

Hohe Abbrecherquoten in MINT-Studienfächern könnten durch bessere Vorbereitung auf das Studium durch die Schulen UND (!) die Eltern (die nur dem Geld hinterher rennen ihre Kinder in internate abschieben und als eine Art Trophäe ihrer Errungenschaft sehen), besserer Betreuung wärend der Anfangsphase (auch durch die Eltern, was tun nicht nur labern) und mehr Engagement des nach wie vor stark beamten-mäßigen-Dienst-Nach-Vorschrift Lehraparates erreicht werden.

Wenn jemand in der Grundschule programmieren lernen oder einen Roboter bauen will, WAS DANN?

1. die Eltern scheiden aus, weil Sie haben 1.1. keine Zeit und 1.2. es NIE gelernt haben Roboter zu bauen. Legotechnik überfordert Sie bereits.

2. die Lehrer scheiden auch aus, weil diese dafür 2.1. nicht „zuständig“ sind 2.1. der Lehrplan diesen Freiraum nicht hergibt selbst wenn Sie es wollten, könnten und die Zeit dafür hätten.

So bleibt der heranwachsende Mensch und möglicherweise zukünftige MINT-Absolvent schon in der GRUNDSCHULE OHNE FÖRDERUNG UND UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE „Grossen“ sich selbst feiernden ERWACHSENEN unserer Gesellschaft?

ES GIBT KEINE „INFRASTUKTUR“ DAFÜR! DANN MACHEN WIR HALT EINE! YOUTUBE SEI DANK!

ICH WERDE MIR SOFORT ZEIT NEHMEN UND EIN ZWEITES VIDEO PRODUZIEREN. WER KEINE ZEIT HAT, MUSS SIE SICH NEHMEN.

WEIL KINDER JA GESELLSCHAFTLICH GESEHEN NERV-TÖTEND, ZEIT-RAUBEND UND AUCH NOCH KOSTEN-INTENSIV SIND… (Bundesregierung.de macht Werbung für mehr Kinder „Kinder bereichern ihr Leben“ ob das zieht?) man sieht es geht alles um die FUNKTION weder um Liebe noch um Nachhaltigkeit. Ihr glaubt nicht ernsthaft dass ein wirtschaftlich erfolgreiches aber ungeliebtes Kind die Welt besser macht oder? Falls es überhaupt so weit kommt und sich nicht von irgendeinem Balkon in Stuttgart stürzt.

Fachinformatiker: http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?d_6827794_z=50&d_6827794_p=1&execution=e1s1

Hier steht wohl alles drin http://www.galileocomputing.de/2839?GPP=opit5 was man als Fachinformatiker wissen/können sollte.

Gibt es auch als OpenBook: http://openbook.galileocomputing.de/it_handbuch/

Zip Download: http://download2.galileo-press.de/openbook/galileocomputing_it_handbuch.zip

http://blog.stefanlh.de/archives/39-Fachinformatiker-ohne-Ausbildung-IHK-Externenpruefung!.html (mittlerweile down…. )

Freitag, 6. Juli 2007

Fachinformatiker ohne Ausbildung? IHK Externenprüfung!quellcode

Der Internet-Boom des frühen 21. Jahrhunderts war für viele Hobbyprogrammierer ein willkommener Anlass ein Studium an den Nagel zu hängen, oder erst gar nicht zu beginnen. Leider stehen viele dieser Personen heute ohne angemessene Berufsausbildung dar und haben so trotz teilweise überragender Kenntnisse dem Arbeitgeber gegenüber eine schlechte Verhandlungsposition. Auch wenn man es sich gerne einredet, so reicht die angesammelte Berufserfahrung einfach nicht aus, um sich angemessen zu präsentieren. Auswege wären ein Abendstudium, oder wofür ich mich vorerst entschieden habe die Externenprüfung zum Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.

Informationen zu diesem Thema sind im Internet leider nur sehr verstreut zu finden und es gibt kaum einen zentralen Punkt, an welchem ALLE notwendigen Unterlagen zu finden sind. Ich werde die Prüfung bei der Niederrheinischen IHK zu Duisburg machen und dementsprechend auch viele Informationsmaterialien von selbiger hier verlinken. Ob es gravierende Unterschiede zu anderen Bundesländern, oder anderen IHKs gibt kann ich leider nicht genau sagen, aber ich glaube die sind im Wesentlichen zu vernachlässigen. Es ist zu beachten, dass bei Berufstätigen die für den Arbeitgeber zuständige IHK die Externenprüfung durchführen muss.

Voraussetungen

Es gibt im Grunde nur eine einzige Voraussetzung, die es zu erfüllen gilt. * 4½ Jahre Berufserfahrung – Da die Ausbildung zu FI/AE drei Jahre dauert und die Voraussetzung für die Externenprüfung die 1½ fache Berufserfahrung verlangt wird.

Unterlagen

Einige Unterlagen müssen bei der IHK eingereicht werden. Die meisten sind jedoch sehr einfach zu besorgen.

  • Kopie des letzten Zeugnisses (eine umbeglaubigte Kopie reicht – bei mir war es mein Abiturzeugnis)
  • Ausgefülltes Anmeldeformular ( Download für Duisburg )
  • Arbeitszeugnisse oder Bescheinigung über die bisherige Tätigkeit.

Als Bescheinigung reicht eine unterschriebene Bestätigung der Tätigkeit durch den Arbeitgeber. Es ist aber zu beachten, dass zumindest ein großer Teil der Anforderungen an den Ausbildungsverlauf zum FI hier bescheinigt wird. Ebenfalls wichtig ist in diesem Zusammenhang die Wochenarbeitszeit. Man sollte einen kurzen beruflichen Werdegang mit Zeiten einreichen und den, wenn möglich vom Chef quittieren lassen.

Ich empfehle auch mal bei der zuständigen IHK anzurufen, da die dem Bewerber sicher auch noch einige wichtige Informationen geben können, z.B. welches Buch/welche Bücher bei der Prüfung zugelassen sind.

Lernmittel

Die folgenden Lernmittel haben sich für mich als unverzichtbar herausgestellt:

  • Handbuch für Fachinformatiker – Ein sehr ausführliches, dickes Buch, das für einen kleinen Preis alle wichtigen Informationen zu den Informatikbezogenen Themenbereichen enthält. Sehr gut lesbar
  • IT-Handbuch – Bei meiner IHK darf man dieses Buch in der schriftlichen Prüfung verwenden. Unverzichtbar
  • BWL für IT-Berufe – Ein Teil der Prüfung ist BWL. auch darauf sollte man sich vorbereiten – Das buch ist zwar nicht speziell für die Vorbereitung auf die Prüfung gedacht, ist aber sehr hilfreich.
  • Prüfungsvorbereitung für IT-Berufe – Ein sehr hilfreiches buch, wenn man sich genau informieren will, welche Themen in der Prüfung vorkommen könnten
  • Abschlussprüfungen der Vorjahre – Die muss man sich selber organisieren. Kann man beispielsweise bei U-Form bestellen.

Prüfungsablauf

Zu diesem Thema kann ich mich bisher ausschließlich theoretisch äußern, da ich ja selbst noch nicht in der Prüfung war. Wenn es so weit ist wird das natürlich korrigiert und ergänzt Die Prüfung besteht aus drei Teilen:

  • Die Projektarbeit bezieht sich auf ein REALES Projekt, welches beim Arbeitgeber, oder einem Praktikumsplatz durchzuführen ist. Für den FI/AE sind 30 Stunden für die Arbeit angesetzt. Es muss das Ergebnis und eine Dokumentation eigereicht werden. Hier gibt es einige Beispiele für reale Projektarbeiten.
  • Die schriftliche Prüfung besteht aus einem allgemeinen, einen spezifischen und einem Wirtschaftsteil. Es gibt zu allen Teilen der Prüfung eine ausführliche Bewertungsmatrix die dabei helfen sollte den richtigen Aufbau und die korrekten Schwerpunkte bei der Beantwortung der Fragen zu wählen.
  • Die Präsentation/mündliche Prüfung findet ganz am Ende der Prüfungsphase statt. Hier muss die Projektarbeit präsentiert werden. Es ist zu Beachten, dass man sich hier nicht blöd anstellt und die eigene Projektarbeit möglicherweise nicht mehr kennt. Unbedingt selber vorher nochmals durchlesen.

Fazit

Ich werde mich zu gegebener Zeit noch ausführlicher zu den Phasen äußern, die ich selber noch nicht durchgemacht habe. Bis dahin kann ich sagen, dass der gesamte Ablauf wirklich keinen zu großen Aufwand erfordert, wenn man bedenkt, dass vermutlich vom erforderlichen Wissen das meiste schon vorhanden ist. Ich wünsche viel Erfolg bei der Prüfung und lasst mich in den Kommentaren wissen, wenn ihr die Prüfung angeht, oder bestanden habt. Ich freue mich über jedes Feedback.

admin