…… lange hat es gedauert (s.h. weiter unten „Die Eskapade“, dabei war es eigentlich ganz leicht 🙂

Bisher habe ich meinen Linux Webserver als VM-Ware VM betrieben. Jetzt habe ich mittels XenConvert die Virtuelle VMWare Festplatte VMDK in eine XEN-VM kopiert.

XenConvert übernimmt dabei sogar das importieren der VM auf dem jeweiligen XenServer.

„Die Eskapade“ 2011

in den letzten 3 Wochen habe ich intensivst Virtualisierungs-Software getestet darunter:

Citrix XEN

+ läuft auch auf hardware die keine VT-CPU hat

XEN Source

+ software raid quiet easy to setup during debian/ubuntu setup

VMWare ESXi

(die neue Version heißt vSphere und ist mit leicht deaktivierten Features KOSTENLOS)

+ vermutlich konkurrenzlos größter Funktionsumfang, VMWare hat einen Zeitlichen Vorsprung vor den „Nachzüglern“ Microsoft, KVM und Citrix, wobei Citrix und KVM SCHNELL aufholt.

+ if hardware is supported (CDROM & HD) than its easy to get going

+ has a p2v converter tool
+ reliable if you get it installed
+ winxp setup quiet fast

– Das größte MINUS ist wirklich die NICHT VORHANDENE Unterstützung von SATA-CD/DVD-Laufwerken zur Installation des ESXi (kein Schwerz).

Es werden nur EINIGE CD-Laufwerke unterstützt, von anderen bootet zwar der bootloader von CD, nicht aber das Setup. Man MUSS (!!!) sich dann entweder mit einem externen USB-CD-Laufwerk bemühen oder man hat ein Supermicro Board mit IPMI 2.0 Webserver der das mounten von CD.isos über das Netzwerk und sogar das Internet erlaubt.

Sieht dann so aus:

– mieße Dokumentation….. ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kenne mich bei den 1000x Produkten die auf der VMWare Seiten angepriesen werden nicht mehr aus… warum muss man auch einige Produkte einfach umbenennen sobald eine neue Version herauskommt? Versteht kein Mensch.

– PCI pass through zwar vorhanden funktioniert aber nicht wirklich!?

vmware server 2
+ web frontend
– last update 2008!?

Hyper-V Server Core 2008 R2

+ hoher hardware support

– keine kostenlose Grafische Steuerungs-Software (Remote Control GUI)

KVM unter Ubuntu Server

Eigentlich super einfach mit dem virt-manager zu arbeiten. Was nicht so einfach ist, ist der Umzug physiaklischer Maschinen in eine KVM VM.

Gut ist, dass vmdk und vhd mittels quemu-convert in *.raw/*.img konvertiert und dann als Festplatten in KVM (UNKOMPRIMIERT! = GROSSE DATEIEN!) verwendet werden können.

Snapshots konnte ich aktuell noch keine machen. (wird auch nur vom QCOW2 VM-HD Format unterstützt)

+ quiet easy to get going, just install ubuntu + virt-manager
+ software raid quiet easy to setup during debian/ubuntu setup
– vnc for windows xp rectangle shit
– pci pass through not really working for me (Fritz! Card AVM ISDN)

– seems quiet reliable but still lots of bugs

– aktuell muss (andscheinend) auch ein DESKTOP(!) Gnome/KDE/Fluxbox (light) AUF DEM SERVER installiert sein, wenn man die virt-manager GUI zur grafischen verwaltung nutzen will (JA WILL ICH) weil (mir jedenfalls nicht bekannt) noch kein „dedicated“ server-mode mit KVM möglich scheint (!? evtl lieg ich falsch.. sollte doch eigentlich gehen oder? server ohne desktop, irgendein client mit virt-manager zu server verbinden, fertig?)

umso weniger software auf dem server „im Hintergrund“ läuft umso besser eigentlich. (Angriffsfläche, Zuverlässigkeit)

o wenn es zuverlssig funktioniert ist nfs schneller als smb (server<->linux nas von qnap)

openQRM (habe ich nie ans laufen gebracht, hat vermutlich auch keine großartige Unterstützung von Windows-Server-VMs)

Virtualmin (keine großartige Unterstützung von Windows-Server-VMs, aber prinzipiell möglich)

Fazit:

Citrix ist auf einem guten Weg.

Die Gerüchte dass Xen irgendwann zum alten Eisen gehört scheinen nicht nachvollziehbar.

Aktuell ist Citrix XEN für mich DIE Virtualisierungssoftware. Einfach. Zuverlässig. NFS-an-QNAP funzt wunderbar.

Citrix Xen und auch openSource Xen ist was die Zuverlässigkeit angeht SEHR ausgereift.

Ich habe es sogar geschafft den ESXi vSphere zum Absturz zu bringen (konnte mich nicht mehr mit VMWare Client console verbinden)

(evtl. weil ich die AVM Fritz ISDN 2.0 karte durchreichen wollte, was übrigens eigentlich ein offizielles Feature von ESXi ist, aber andscheinend (genau wie bei XEN) aus gründen der Stabilität nicht gemacht werden sollte)

Aber den Citrix Xen Hypervisor habe ich bisher nicht zum Absturz gebracht, trotz intensiver Belastung (gleichzeitigs Arbeiten auf dem Server von verschiednen Orten aus, gleichzeitig Konvertierung mit XenConvert)

Amazon wird nicht von heute auf morgen alle seine VMs nach KVM oder Hyper-V oder VMWare umziehen.

Sicherlich nicht.

KVM vs. XEN

http://www.linux.com/news/enterprise/systems-management/327628-kvm-or-xen-choosing-a-virtualization-platform

XEN Support dropped by RedHat

nachdem RedHat den Support für XEN eingestellt hat wird es vermutlich auch keine CentOS XEN Kernel mehr geben.

D.h. wenn Citrix nicht eigene Anpassungen des offiziellen Kernels macht, wird es evtl. keine Updates mehr für XEN geben.

https://www.centos.org/modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=28938&forum=45

Leut, mir eigentlich relativ wurscht… solange meine XEN Lizenz nicht irgendwann ausläuft und mein aktuell installiertes XEN brav seine everyday Arbeit tut.

Was will man mehr?

admin